Montag, 21. Juli 2008
Spiderman, Spiderman, doing whatever a spider can... oder so aehnlich.
So, bin wieder zurueck in Antigua von Semuc Champey. Schoene Scheisse, hat die ganze Zeit gepisst wegen Regenzeit und so und Semuc Champey, das "8te Weltwunder" war komplett geflutet und nur ne braune Bruehe statt einer Ansammlung schoener smaragdgruener Teiche. Gibt also keine guten Bilder. Dafuer habe ich 2 Hoehlentouren gemacht, da ist das Wetter ja bekanntlich nicht so wichtig fuer. Die eine war Hoehlenschwimmen mit Kerzen inner Hand, allerdings ist schwimmen mit Kamera immer so ne Sache, weshalb es auch davon keine Fotos gibt. Aber die zweite Hoehle war so ne coole Fledermaushoehle wo tausende von den Viechern leben. Da geht man dann in der Daemmerung hin und schaut sich an wie die alle auf einmal aus der Hoehle rausflattern. Ist schon ein Spektakel und man vergisst fuer ne Weile das man ne Stunde durch die Fledermauskacke getalpert ist.
Ansonsten gibts in der Hoehle auch andere coole Viecher wie den Behner hier. Ich hab ihn mal Alfred genannt.
Alfred und ich sind auch direkt gute Freunde geworden. Dabei handelt es sich im uebrigen um einen falschen Skorpion, eine Spinne deren Koerper irgendwie wien Skorpion aussieht und die Beine sind so schnakig oder so. Wie auch immer, Alfred ist mir direkt ans Herz gewachsen.
Dienstag, 15. Juli 2008
Rätselraten Nr. 4
Was ist das meistgefahrenste Auto in San Cristóbal de Las Casas (und wahrscheinlich ganz Mexiko)?
Ok, ich gebe zu, ist vielleicht eher ne Frage bei der die maennlichen Teilnehmer bevorteilt sind und besonders kreativ ist sie auch nicht, aber die Gefaehrte gibts sogar mit "Spinners", also diesen drehenden felgen. Ziemlich abgefahrn. Zu gewinnen wie immer ne nette Postkarte, diesmal aus Mittelamerika.
Ansonsten chille ich grad im Hostel und ich bin zu faul vor die Tuer zu gehen bzw. Spanisch zu lernen, also schreib ich jetzt noch bisschen was.
Erstmal: Warum sagt mir keiner wie grausig mein Schreibstil teilweise ist! Hab mir grad aus lauter Langeweile mal meinen letzten Post durchgelesen und ich weiss ja nicht, aber natuerlich ist da zumindest mal im ersten Absatz etwas zu oft verwendet... Naja.
Am Donnerstag gehts fuer mich jetzt doch nach Semuc Champey, soll eins der schoensten Fleckchen Natur ueberhaupt sein mit so kleinen teichen oder sowas in der Art. Hart zu beschreiben. Muss man dann mal sehen ob ich da auch wieder ernuechtert bin oder ob das rockt. Immerhin war ich ja in Oregon schon nacktbaden in so heissen Quellen, aber das ist dann wahrscheinlich doch noch was anderes. Hier aber nochmal die heissen Quellen die nackt bebadet wurden. Wenn ich schon nen nebensaechlichen Eintrag mache kann ich auch ein paar Schnappschuesse von der Reise einbauen.
Ansonsten noch ein paar Worte zum Essen. Habe dem Fastfood ja nach den Staaten erstmal abgeschworen und ernaehre mich jetzt von Tacos/Quesadillas/Nachos und sonstigem Schweinkram. Also auch nicht viel besser, aber immerhin frisch. Die Frische bringt allerdings nicht nur Vorteile, habe inzwischen seit 2 Wochen mittelschwere Verdauungsprobleme und hab mir in San Cristóbal fast die Eingeweide ausm Leib geschissen. 7 mal aufs Klo an einem Tag war mein rekord, Montezuma laesst gruessen. Die Verdauung tuts zur Zeit zwar wieder einigermassen, dafuer hab ich fiese Magenschmerzen, vornehmlich an den entlegendsten Winkeln der Stadt und Umgebung. Da muessen irgendwie so fiese bakterien in meinem Magen-Darm-Trakt ne Party feiern oder so, jedenfalls hat die Cola/Cracker Kur nicht wirklich viel geholfen und jetzt hab ich mir gestern mal die ersten pillen geballert. Vielleicht kommts auch von den Malariadrops. Hab schon mit Leuten gesprochen die davon Hallus bekommen haben, da waer ich mit meinen bauchschmerzen ja noch gut dran.
Was ich auch noch nicht gemacht habe ist die Abschlusstabelle des Burgertests zu geben, fuer all die unter euch die Burger lieben und mal in die Staaten reisen. Aber lasst euch gesagt sein: Nach 9 1/2 Wochen mehr oder weniger erzwungenem Fast Food dankts einem der Magen auch wenn er mal was anderes bekommt.
1. Harveys/Jack in the Box
2. Carl´s Junior
3. In´n´Out Burger
4. Burger King
5. A&W Burger
6. Wendy´s
7. McDoof (Wobei ich hier fairerweise anmerken muss das ich ne Menge Doppelcheeseburger fuer den unschlagbaren Preis von 1$ gemampft hab die auch nicht uebel waren. Trotzdem mag ich den Laden nicht.)
Ok, jetzt werd ich mich wohl doch nochmal vor die Tuer quaelen und den Rest des guten Wetters geniessen, am besten im Café Sky ueber den Daechern von Antigua den Sonnenuntergang schaun. Ja, ich glaub so mach ichs. Gruss an die Arbeitende Bevoelkerung, ich gedenke eurer!
So und weil ich mich entschieden habe noch ein paar Schnappschuesse einzubauen gibbet die jetzt. Hab naemlich wieder nix zu tun und hatte nen netten Tag mit fuer meine Verhaeltnisse guten Fotos in Antigua. Bevor ich aber zu den Antigua-Bildern komme hier mal noch ein Bild wie schraeg San Francisco wirklich ist.
So, erstmal jetzt nen Bild von der Macadamianussfarm. Was man nicht alles mit Macadamianuessen kochen kann. Wir haben uns nen Macadamiakcuhen gegoennt, was recht schmackhaft war. Ansonsten ist das Bild eigentlich nur da weil ichs ganz cool finde mit dem Licht und so.
Und hier mal einer der uebelsten Chiller die mir auf meiner Reise bisher begegnet sind. Naja, vielleicht hat er sich auch nur verheddert. man wirds wohl nie erfahren.
Und hier noch einer meiner heutigen Schnappschuesse. Ein, wie ich finde, ziemlich cooles Lichtspiel in den Ruinen einer beim grossen Erdbeben in Antigua zerstoerten Kirche. Leider Gottes ist meine Kamera anscheinend nicht empfindlich genug um die Schatten bei dem Licht besser aufzuloesen, ein jammer, aber was solls. Trotzdem nicht das mieseste Bild.
So, und zum Abschluss nochmal ein Video die ich jetzt fuer mich entdeckt habe. In der Hauptrolle Dom aus Sheffield, England. Sehr netter und witziger Kollege nebenbei. Ausserdem dabei: Der unbekannte Fuehrer der sich in den Set geschummelt hat. Regie: Ich. Ich nenne es "Amiteens bestaunen Marshmellows"
Und hier noch ein Video aus Chichen Itza, Ameisen dies Essen fuern Bau anschleppen. Ziemlich krasse Viecher, vor allem wenn man bedenkt das die Braunen Linien im Gras nicht umsonst braun sind sondern von den Ameisen plattgetrampelt oder leergefressen wurden. Wie auch immer. Letzteres kommt mir wahrscheinlicher vor wenn ich auch nicht verstehe warum die dann in Linien und nicht in Kreisen um ihren Bau rumfressen... hmm, vielleicht doch plattgetrampelt von den schweren Ameisenfuessen. Wer weiss das? Bitte um Antwort!
Samstag, 12. Juli 2008
¡Viva Mexico!
Esto es un curso para apprender leer y hablar español. Estoy en Antigua desde cuatro días y es una ciudad precioso. So, jetzt hoer ich mal auf mit meinen Klugscheisser-Spanisch-Kenntnissen zu prahlen sonst blamier ich mich noch. Ausserdem wirds fuer manche wahrscheinlich auch langweilig. Bevor ich nach meiner Kurzfassung der Westkueste wieder extrem ins hintertreffen gerate gibts jetzt den Mexiko und Anfang Guatemala Teil meiner Reise. Ganz Mittelamerika steht natuerlich kulturell im Zeichen der Mayas, und wenn man schon nach Cancun fliegt und seinen Trip da startet ist ein Besuch des Chichen Itza natuerlich Pflicht! Ist immerhin eins der neuen Weltwunder, also gings da direkt mal hin. Das bekannteste Gebaeude ist natuerlich der Tempel des Kukulcan, aber die Stadt ist natuerlich deutlich groesser als das. 3 1/2 Stunden bin ich da rumgestromert und es ist zwar natuerlich unglaublich touristisch, aber ich fuer meinen Teil fands absolut lohnenswert.

Von Cancun aus gings dann weiter nach Tulum, einer unspektakulaeren kleinen Stadt im Osten von Yukatan. Ansich ist da nicht viel los, aber der Strand ist der schoenste den ich je gesehen habe und die Mayaruinen dort sind wahrscheinlich die mit der besten Kulisse! Die Ruinen ansich sind nicht sehr spektakulaer, keine ueberragende Baukunst wie in Chichen Itza, aber sie sind direkt am Strand. Die Mayas wussten was ein ordentliches Zimmer mit Meerblick ist!


"Baumwasserfall" im Sumidero Canyon
Am letzten Tag in San Cristóbal gings dann noch nach Palenque. Wieder mal Mayaruinen die die meisten Menschen sehr spektakulaer finden. Ich fands zwar schoen und nett anzusehen, aber nach meinen hohen Erwartungen und nach Chichen Itza war ich nicht uebermaessig beeindruckt.
Von San Cristóbal aus gings dann nach Guatemala, genauer nach Panajachel am Lago de Atitlan. Nachdem ich Crater Lake in Oregon gesehen habe war ich auch vom Lago de Atitlan, der mir ebenso als wunderschoen beschrieben wurde auch etwas enttaeuscht. Vielleicht eher ernuechtert. Das ist die Crux beim vielen reisen, irgendwann ist der elfte spektakulaere Wasserfall halt doch nicht so spektakulaer wie manch einer meint. Egal, hier trotzdem ein Bild vom Lago de Atitlan, einfach weil ich wieder Bilder hab die ich euch zeigen kann :)

Lago de Atitlan
Nach einer Nacht am Lago de Atitlan hatte ich die Schnauze voll von Panajachel. Die Stadt ist echt nicht sehr schoen und wenn man da hinfaehrt sollte man am besten in einer der anderen Staedte am See naechtigen. San Pedro und Santa Cruz sollen nett sein, fuer die die hier hinreisen wollen.
Also gings ab in den Minibus nach Antigua am 2ten Tag in Guatemala. Im Shuttle direkt mal einen Englaender und einen Ami getroffen dieam gleichen Tag eine Wandertour auf den Volcano de Atitlan gemacht haben. Auf der Spitze angekommen sind sie auch direkt von 3 netten, mit Schusswaffen bewaffneten, jungen Maennern in Empfang genommen worden die den beiden fuer den Abstieg freundlicherweise etwas Gewicht in Form von Kameras, Muenzen und Papiergeld abgenommen haben. Da Plastik nicht so viel wiegt haben sie ihnen die Kreditkarten gelassen.
In Antigua angekommen gings ins Hostel, wo ich nach einem kleinen Snack erfahren habe das das Hostel 2 Tage vor meiner Ankunft von 3 bewaffneten ausgeraubt wurde. Die maennlichen Bewohner wurden gefesselt, die weiblichen durften sich an die Wand stellen. Das ganze geschah um 12 Uhr Mittags und das Hostel liegt mitten in Antigua. Nebenbei ist Antigua auch die sicherste Stadt Guatemalas. Am zweiten Tag sind dann morgens 3 Jungs per Bus von Flores im Hostel angekommen. Die wurden zwischen Flores und Cobán im Bus ueberfallen, will heissen 3 Maenner mit Machete und Flinte haben den Reisebus gestoppt, in ne dunkle Ecke gelenkt und die Reisenden etwas aermer gemacht.
Wie man sieht ists hier nicht mehr so ganz ohne wie in Mexiko und den Staaten bzw. Kanada. Psitolen die man an den Kopf gedrueckt bekommt tragen ja bekanntermassen nicht gerade zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Noch nicht erwaehnt sind hier die ganzen kleinen Diebereien, also iPods, Kameras etc.
Demzufolge war meine Stimmung in Guatemala erstmal nicht so gut. Aber nach der ersten Partynacht und dem Besuch einer Macadamianussfarm am folgenden Tag gings war die gute Stimmung auch schon wieder weitestgehend hergestellt.
Die Party war ziemlich cool. Wir waren in einer Bar in der ein Mitglied des Buena Vista Social Clubs gastiert hat. Sehr geile Salsa Musik und sowieso super Stimmung! Fuer diejenigen unter euch die nicht wissen was der Buena Vista Social Club ist: 1. schaemt euch, 2. eine cubanische Salsatruppe und 3. http://www.youtube.com/watch?v=BoQNj2tlZhg
Gestern gings auf den Pacaya, einen aktiven Vulkan. Der Trip hat die Stimmung definitiv wieder gehoben. Man kann sehr nah an die Lava drangehen, teilweise ueberquert man sie auch.

Stefan aufm Vulkan
Das ganze ist ne recht heisse Angelegenheit, wen man lange an einem Platz steht brennen einem schonmal die Fusssohlen und fuer folgendes Video habe ich mir den Unterarm leicht angesengt, also wuerdigt es! Ansonsten hatten wir ne Menge Spass, Marshmellows grillen ueber Lava und so :)
So, das wars fuer heute, viel Spass und Gruss nach Deutschland und in die Niederlande und wo man mich sonst grad noch so liesst :)
Donnerstag, 3. Juli 2008
Westside ist die Beste!!!
Soweit waren wir recht gechilled in LA unterwegs und haben fuer San Francisco schon recht frueh unser Hostel gebucht weil die dazu tendieren ausgebucht zu sein, besonders an Wochenenden. Dummerweise haben wir eines morgens in LA erfahren muessen das auch die Hostels in Hollywood gut besucht sind und so konnten wir dann unsere Schlafstaette leider nicht mehr verlaengern. Das war Freitag der 13. Juni, das Hostel in San Fran hatten wir ab Sonntag Nacht. Erstmal Scheisse und noch dazu waren auch alle anderen Hostels in LA ausgebucht, zumindest die die man besuchen moechte. Nach kurzer Internet Recherche haben wir uns dann dazu entschieden nach San Diego zu fahrn, zumindest haben wirdort ein Hostel buchen koennen. Check In bis 2 Uhr Nachts. Alles klar, wir also auf zur Busstation und ab in den ersten Bus, nur mit unseren Disovery Paessen bewaffnet und ohne richtiges Ticket. Denkste, Bus voll. Wir also zum Ticketschalter, Ticket fuer den 20:30Uhr Bus holen, auch voll. War wirklich Freitag der dreizehnte. Nach 4 1/2h Aufenthalt im Busterminal sind wir dann um 22:45 Uhr in den Bus nach San Diego eingestiegen, der zum Glueck puenktlich war, so dass wir letzten Endes um 1:30Uhr morgens im Hostel eingecheckt haben. Problem: Mein Bett war voll. Die Fuellung waren ca. 70kg Schwede der sich gedacht hat er zahlt einfach am naechsten morgen fuer die vergangene Nacht und da wir auch in San Diego die letzten beiden Betten bekommen haben ist der Gute wohl oder uebel um 2 Uhr morgens aus suesser Ruh geworfen worden.
Am naechsten Tag sind wir dann zu den Golf US Open in San Diego getalpert und haben nach der Pechstraehne direkt wieder Glueck gehabt. Nach 1h Hinfahrt mit oeffentlichen Verkehrsmitteln und Shuttlebus gabs keine Tickets mehr fuer uns, aberzufaellig hatte da noch wer 2 uebrig die er direkt mal fuer 50% an uns verscherbelt hat. Wir haben unser letztes Bares zusammenfekramt und es hat grad fuer die 100$ gereicht. Der Tag war auf jeden Fall ganz nett, unter anderem weil wir folgenden Schlag von Tiger Woods live von der Tribuehne aus gesehen haben:
http://www.youtube.com/watch?v=aIte-QOj3uo
Abends gings dann mit dem Uebernachtbus nach San Francisco. Von San Diego selbst haben wir nicht sooo viel gesehen, sah aber nett aus und soll auch nett sein.
In haben wir die ersten 2 Tage nicht wirklich viel gemacht. Sonntag ein wenig die Stadt erkundet, ich habe mich um meine Impfgeschichte gekuemmert und einen Beratungstermin fuer den darauffolgenden Freitag bekommen und ausserdem habe ich versucht meinen Flug nach Mittelamerika vorzuziehen, mit maessigem Erfolg, so dass ich stattdessen habe abchecken lassen was mein Ticket noch wert ist. Montag Abend haben wir uns dann in SF nochmal mit den beiden adretten und auch netten Daeninnen getroffen. Der Abend war sehr nett und fuer kalifornische Verhaeltnisse auch lang (letzte Runde da ist um 1:30Uhr), so dass wir um ca. 4-5 Uhr im Bett waren. Allerdings gings am naechsten morgen um 6:45 Uhr in den Yosemite Nationalpark mit ner gebuchten Tour, also nix mit auspennen und Tour verschieben wie in Vegas.
Wie auch immer, Yosemite war absolut genial! Die Natur ist super, wir waren da drei Tage, und man kann echt gut hiken. Wir sind zum Beispiel am 2ten tag den Half Dome gehiked, hoch und runter sind zusammen 27km mit 1500m Hoehenunterschied. ALso eine durchschnittliche Steigung von 11%. War schon recht anstrengend, allerdings waren wir mit 9h auch recht fix unterwegs. Das zweite Higlight waren die Giant Sequoias. Das sind einfach extrem grosse Baeume fuer die dies nicht wissen. Bilder waeren jetzt natuerlich aussagekraeftiger, aber was solls.
Zurueck in SF habe ich endlich meine Impfungen bekommen (Juhu!!) und dazu noch nen recht guten Deal mit meinem Flugticket bekommen. habe nur 9$ draufgezahlt und dafuer nen zeitnahen Flug von SF nach Cancun auf Yukatan in Mexico bekommen wo ich zur Zeit auch rumturne. Tolle Sache. Zudem haben wir uns Fahrraeder gemietet und sind ueber die Golden Gate Bridge geradelt. Allerdings gabs auch wieder ein Hostelproblem fuer das Wochenende. War naemlich in SF wieder alles ausgebucht, so dass ich wohl oder uebel am Samstag ohne neue Bleibe rausgeschmissen wurde. Habe allerdings uebers Internet 2 Leute gefunden die mich mit auf einen Road Trip nach Oregon genommen haben, war auch nicht das schlechteste, sogar eigentlich ziemlich nett. Nur als ich dann freuher wieder nach SF fahren wollte mit dem Greyhound hatte die Station zu und ich konnte kein Ticket kaufen. Bin dan einfach auf gut Glueck alleine mit meinem Discovery Pass in der Mitte von Nirgendwo vor der Bushalte sitzen geblieben und habe gehofft das der Busfahrer mich auch so mitnimmt. Ging dann auch alles glatt und viel mehr gibts auch gar nicht zu berichten.
So, ich glaube das war jetzt kein literarisches Meisterwerk der Eintrag hier, aber das ist jetzt halt so. Gelobe Besserung fuer die naechsten Posts.
Samstag, 28. Juni 2008
New Orleans, Las Vegas,...
Kurzfassung deshalb weil ich den Beitrag leider Gottes nicht mit Bildern verschoenern kan. Nicht das ich keine haette, aber ich habe keine. Die sind naemlich aufm Laptop vom Thomas, wed ihn bei Gelegenhet mal anhauen mir was per Mail zukommen zu lassen was hier reinpasst, evtl. Oder Thomas: Solltest du das hier lesen, schick ma paar Fotos rueber!
Also, stehen geblieben war ich in Miami. Nach der Impfodyssee und ein paar Tagen Strand sowie dem Mega-"Ich hab die groessten Schlappen aufer Karre"-Poser Memorialweekend gings fuer den eigentlichen Memorial Day dann nach New Orleans. Kurze Zusammenfassung zu New Orleans: Absolut genial, die bis dahin einzige Stadt in den Staaten die ich nochmal bereisen wuerde und besonders den juengeren sowie den Jazzliebhabern unter meinen Lesern zu empfehlen. Hurrikan Kathrina hat zum Glueck "nur" die Aussengebiete der Stadt erledigt und das French Quarter intakt gelassen. Und da gehts gut zur Sache. Man darf auf der Strasse trinken, was fuer mich etzt nicht sooo der Vorteil ist, was aber assergewoehnlich fuer die Staaten ist. Zudem findet man alles, klassischen Jazz in der Preservation Hall was man in New Orleans mal gesehen haben muss, die Bourbon Street fuer die richtig dreckige Party, Live Konzerte in den aeusseren Bezirken der Stadt und die ganzen kleinen Jazzclubs auf der Frenchman Street. Auf jeden Fal empfelenswert, vor allem weils meistens nicht mal was kostet sich die Live Musik anzuhoeren. Zudem haben wir 3 nette companeros fuer unsere Partytouren gefunden, also alles super.
Anschliessend gings dann nach Las Vegas. Erstmal paar Worte zur Busfahrt: Geplant hat Greyhound fuer die ganze Busfahrt 38h, das laengste was wir bis dahin hatten. Allerdings klappt das mit der Planung nicht immer so ganz, vor allem dann nicht wenn direkt der erste Bus im Stau steht und man seinen Anschluss in Dallas verpasst. Kurz und gut, die gesamte Busreise belief sich im Endeffekt auf 55h. Allerdings hoert sich das schlimmer an als es ist. 1. man gewoehnt sich dran, und 2. sassen wir nicht die ganze Zeit im Bus sondern haten zum Beispiel 7h Aufenthat in Dallas, ausreichend um festzustellen, dass Dallas eine der saubersten Staedte der Staaten ist in der man sicher auch mal 1 Tag bis 1 Wochenende verbringen kann.
Jetzt aber zu Las Vegas. Die Stadt ist einfach nur krass. Jeder der schonmal da war weiss wovon ich rede und alle anderen sollten mal hinfliegen. Der urspruengliche Plan von uns war Samstag ankommen, bisschen zocken und Montag weiter durch die Nationalparks und dann gen Westen. Aus Montag wurde Dienstag, aus Dienstag wurde Mittwoch, aufgrund einer sehr genialen Limotour zu einem sehr genialen Club AUF dem Dach eines Casinos, mit Open Air Bar und Tanzflaeche sowie Blick ueber ganz Vegas. Aus Mittwoch wurde dann Donnerstag aufgrund 2er sehr netter und adretter Daeninnen die wir schon auf unserer Vegas Hinfahrt getroffen haben und Donnerstag sind wir dann endlich losgkommen.
Der Plan war ab in die Nationalparks um Vegas rum, also Grand Canyon, Bryce Canyon (der definitiv schoener ist als der Grand Canyon, welcher ziemlich langweilig ist solange man nicht rundergeht) sowie Glen Canyon/Lake Powell und zum Abschluss waren wir noch Hoover Dam gucken. Rueckkehr war geplant fuer Freitag und Nachts dann noch nach Los Angeles. Als wir am Freitag Abend dann wieder in Vegas waren haben wir gleich noch ne Limotour mitgemacht mit anschliessendem Besuch des Coyote Ugly Clubs und aus Samstags nach LA wurde dann letztendlich Sonntag. So versackt man also in Las Vegas.
Das coole an der Stadt: Man kann auch ohne Geld ne Menge Spass haben. Die allermeisten Hotels/Casinos haben freie Shows, die allein alle zu sehen locker 2-3 Abende beansprucht. Auch sonst ist alles sehr anders und auf seine eigene Art atemberaubend. Eine Sache will ich aber noch hervorheben und das sind die Bellagio Fountains. Das Bellagio duerfte den meisten aus Ocean's Eleven etc. ein Begriff sein, fuer wen das neu ist: es ist ein Casino und Hotel. Nun hat dieses Bellagio sich gedacht das es mal ein wenig protzt und vorn dran ein par Wasserfontaenen installiert. Im Endeffekt ists ein ueberdimensionierter Springbrunnen der laeppsche 40 Milionen $ gekostet hat, allerdings reaieren die Fontaenen auf Musik, was ziemlich geil aussieht. Mir kam e bei Ocean's 11 immer etwas mickrig vor wenn man die da so sieht, aber wenn man davor steht und das Wasser 75m in den Himmel geschossen wird... Ich sag mal so, wuerde es eine Liste mit Dingen geben die man in seinem Leben mal gesehen haben muss, das kaem auf meine drauf.
So, das solls mal fuer heute gewesen sein, Westkueste kommt dann demnaechst dran, ich muss das mal was vorantreiben damit ich wieder auf den aktuelen Stand der Dinge komme. Wer igendwas genauer wissen will kann wie immer gerne fragen und in 10 Monaten stehe ich dann ja auch wieder fuer persoenliche Gespraeche zur Verfuegung.
Montag, 9. Juni 2008
Welcome to Miami!
Im strahlenden Sonnenschein am Fluss liegend sind wir von leicher Saxophonmusik unterhalten worden bis so ein Jesusfanatiker angekommen ist und uns geweckt hat. Anschließend hat er uns einen von Jesus erzählt und danach nen Twix erbettelt das er nicht mehr wollte nachdem ers aufgemacht hat weils ihm zu weich war. Stattdessen ist er auf harte Währung umgestiegen und wollte nen Dollar haben. Hat er auch bekommen, aber genervt hat er uns trotzdem weiter, also sind wir weg vom Fluss und ab in den nächsten Park.
SavannahAbends sind wir dann von Savannah aus weiter nach Miami gefahren. Das Hostel war gut, 1 Block vom Strand entfernt mit Frühstück und Abendessen inklusive. Außerdem haben wir jede Menge nette Leute kennengelernt.
Ansonsten war eigentlich das einzig spektakuläre in Miami das meine Impfodyssee ein Ende gefunden hat. Los gind das Ganze in Deutschland aufm Venusberg, als ich mich von den netten Beratern im Tropeninstitut habe bequatschen lassen, dass das mit dem impfen in den Staaten eh viel billiger sei, und wenn ich da am Anfang meiner Reise sei würden sie mir dazu raten mich dort impfen zu lassen. Für mich hats Sinn gemacht, Medikamente in den Staaten billig und impfen ist ja kein großer Act, Spritze innen Arm und gut ist, also hab ich denen mal geglaubt um Geld zu sparen.
Guter Rat an Alle die etwas ähnliches planen: Impft euch in Deutschland! Die Impfstoffe hier sind zum einen nicht billiger als in good old Germany, dafür sind die Arztkosten umso höher. Erfahren habe ich direkt mal in New York, als ich in guter amerikanischer Manier nen Krankenhaus Drive Thru gemacht habe und mal reinspaziert bin mich impfen zu lassen.
Intelligenterweise habe ich erst mal nachgefragt was ich denn dafür bezahlen darf das sie mir ne Süritze in den Arm rammen können. Die gute Frau an der Retzeption konnte mir leider nicht sagen was es kostet sich impfen zu lassen, was sie mir aber sagen konnte war, dass es 270$ kostet den guten Onkel Doc zu sehen. Da war dann erst mal Schluss mit meiner spontanen Impflust.
Ähnlich sahs in Philadelphia aus, das Krankenhaus das ich besucht habe war zwar umsonst, dafür aber nur für Einwohner von Philadelphia, der ich ja nunmal offensichtlich nicht war.
Bei meiner Ankunft in Miami habe ich mich dann direkt mal beim Hostelpersonal erkundigt und die haben mir ein öffentliches Krankenhaus "for the poor people" empfohlen. Hab ich mir gedacht, die Chance nimmste direkt mal war als armer Student. Also angerufen am Krankenhaus: "Impfen sie gegen Gelbfieber, Typhus und Hepatitis A/B?" Antwort: "Ja, kommen sie am besten direkt vorbei und registrieren sie sich!"
Ich also zum Krankenhaus hingerannt, unterwegs dummerweise ne Eidechse platt getreten die mir genau untern Stiefel gesprungen ist. Armes Viech, aber da konnt ich echt nix für. An der Klinik angekommen hab ich mich erstmal in ne Warteschlange gestellt. War allerdings die falsche, aber zum Glück ist jemand gekommen und hat mich gefragt was ich denn wolle. Ich also meine Situation erklärt: "Ich aus Deutschland, bald Südamerika, noch keine Impfujngen. Brauch Gelbfieber, Hep. A/B und Typhus, alles klar?" Die gute Frau meinte das ginge kalr und ich solle mich doch erstmal regstrieren. Ich sagte das würde ich dann gerne machen. Dann meinte sie da ich Tourist sei würde das aber alleine 100$ kosten um den Doc zu sehen. Ich denk mir 100 sind besser als 270 und verzichte drauf die Dame darauf hinzuweisen das ich armer Student bin.
Zum registrieren bin ich sogar recht schnell gekommen, ca. 30min. Wartezeit. Also nochmal nachgefragt beim registrieren ob ich die Impfungen bekomme, die gute Frau meinte ja, aber die kosten halt extra + 100$ Arzt. Ich meinte das sei mir schon klar und sie meinte: "Ok, warten sie, sie werden dann aufgerufen." ca. 20min. später bin ich dann auch von einer netten Schwester aufgerufen worden deren Sohn bald nach Deutschland fliegt und die sich beschwert hat das der Euro so hoch steht. Ich meinte das ich mich darüber nicht beschweren würde, so wär das mit den Impfungen wenigstens nicht so übertriebener Wucher.
Sie darauf: "Aha, wir impfen sie also, was machen wir denn?" "Gelbfieber, Typhus und Hep. A/B wenns recht ist!". Ein Blick in die Augen war genug um zu sehen das die Klinik KEIN Gelbfieber und auch KEIN Typhus impft. Etwas angepisst habe ich mich dann tortzdem dazu entschieden zumindest Hepatitis impfen zu lassen, da ich da eh noch Folgeimpfungen brauche und wann bekommt man schon nochmal nen Arztbesuch für den Spotpreis von 100$?
2h später war ich dann auch aus dem Krankenhaus raus nur um dann im Hostel bei der Suche nach einer Klinik in San Francisco für die Folgeimpfungen rauszufinden, dass es da eine Anlaufstelle gibt die einmalig 39$ für den Arzt nimmt UND, man höre und staune, Gelbfieber sowie Typhus impft. Damit weiß ich jetzt wenigstens wo ich den Rest machen lasse.
Ansonsten gabs wie gesagt nicht viel in Miami, einen Tag waren wir in den Everglades, Alligatoren gucken und essen. Bevor etzt hier welche aufschrein, alleine in den Everglades gibts 2,5Mio. Alligatoren, also es ist nicht so schlimm wies sich anhört. Und für die dies interessiert: Schmeckt wie Hühnchen, nur zäher.
Das wars dann soweit zu Miami, fehlt nur noch New Orleans und Las Vegas, die bisherigen Höhepunkte der Tournee, dann sind wir wieder aktuell.










